Preisträger 2015

John Thomson (Preis der Kategorie A)

John Thomson ist Postdoktorand der Abteilung Humangenetik am MRC in Edinburgh ( das Medical Research Council umfasst verschiedene medizinische Forschungsinstitute in Grossbritannien)
Thomson arbeitet unter anderem daran, ein besseres Verständnis für die molekularen Ereignisse zu gewinnen, die zu Metastasen führen. Er konzentriert sich dabei besonders auf eine bestimmte Veränderung der DNA, das 5-Hydroxymethylcytosin (5hmC). Von 5hmC wird vermutet, dass es an der An- und Abschaltung von Genen beteiligt ist, die für die Metastasierung relevant sind.Thomsons Projekt, das von der Beug Stiftung unterstützt wird, besteht darin, das Vorkommen von 5hmC in gesundem Gewebe mit dem in Nierenkrebs-Primärtumoren und in metastasierendem Gewebe der gleichen Krebsart zu vergleichen.

Genauere Beschreibung des Projekts siehe englische website

Karin de Visser (Kategorie B)

Karin de Visser ist Junior-Gruppenleiterin in der Abteilung Immunbiologie am Niederländischen Krebsinstitut in Amsterdam.
Im Zuge der Erforschung der Metastasenbildung bei Brustkrebs gelang es ihr, die Entwicklungsschritte in diesem Prozess modellhaft zu beschreiben. Die großen Erfolge, die die Stimulation des körpereigenen Immunsystems bei anderen Krebsarten erbrachte, regten Karin de Visser zu ihrem spezifischen Forschungsansatz an:
Sie möchte – mit Hilfe des Preisgeldes der Beug Stiftung – in präklinischen Versuchen herausfinden, ob und wieweit die Immuntherapie auch bei metastasierendem Brustkrebs wirksam sein kann. Das von ihr entwickelte Modell könnte dazu wichtige Hinweise liefern.

Genauere Beschreibung des Projekts siehe englische website