Vorstand und Kuratorium

Vorstandsmitglieder

Martin Jechlinger

Martin Jechlinger

Martin Jechlinger beendete sein Studium der Biochemie und Neurobiologie 1997 an der Universität Wien. Sein besonderes Interesse an der Biologie der Krebsentstehung veranlasste ihn dazu, bei Hartmut Beug am Wiener Institut für Molekulare Biologie (IMP) zu promovieren. Er untersuchte den Übergang von epithelialem zu mesenchymalem Gewebe im Zusammenhang mit der Entstehung von Krebsmetastasen und schloss mit der Doktorprüfung 2002 ab. Dann ging er nach New York, um am Labor von Harold Varmus am Memorial Stoan Kettering Cancer Center als Postdoktorand zu arbeiten. Dabei erforschte er verschiedene Themen im Zusammenhang mit der Entstehung von Brustkrebs.
Seit 2010 arbeitet er am EMBL (Europäisches Molekularbiologie-Institut), zunächst in Rom, seit 2015 in Heidelberg.

Margrit Beug

Margrit Beug

Margrit Beug hat in Freiburg Biologie und Geographie für das Lehramt studiert, wo sie auch Hartmut kennenlernte. In Sindelfingen, Schriesheim und Ladenburg hat sie in diesen beiden Fächern unterrichtet. Während ihrer Wiener Zeit engagierte sie sich in der Umwelterziehung für den World Wildlife Fund Österreich

 

 

Kuratoriumsmitglieder

Anton Bauer

Anton Bauer

Anton Bauer beendete sein Studium der Biologie und Immunologie an der Wiener Universität im Jahr 1993. Danach arbeitete er in der Gruppe von Hartmut Beug am Wiener Institut für Molekulare Pathologie. Seine Aufgabe war, am Beispiel der Entwicklung von Blutzellen die Zusammenarbeit von Krebsgenen während des Tumorwachstums zu untersuchen. Er promovierte 1998 und wechselte dann zum Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Dort beteiligte er sich an Studien über den Einfluss des Glucocorticoid-Rezeptors auf die Reifung und die Funktion der Immunzellen.
2001 kehrte er nach Österreich zurück und wandte sich mehr der Angewandten Wissenschaft zu. Er arbeitete für verschiedene Biotechnik-Firmen, z.B. an der Entwicklung von Monoklonalen Antikörpern.
Anton Bauer hat nicht nur den Doktorgrad in Biochemie der Universität Wien erlangt, sondern auch den Master of Business Administration sowohl der Universität von Minnesota als auch den der Wirtschaftsuniversität Wien.

Jacques Ghysdael

Jacques Ghysdael

Jacques Ghysdael promovierte 1979 am Institut für Molekulare Biologie an der Université Libre de Bruxelles. Von 1980 bis 1982 forschte er an der University of Southern California in Los Angeles über die genetische Struktur von Retroviren und virale Onkogene. Nach seinem Wechsel an das Pasteur-Institut in Lille konzentrierte er sich auf bestimmte virale Onkogene und deren krebsfördernde Varianten. In diese Zeit fällt auch der Beginn der intensiven Kollaboration und freundschaftlichen Verbundenheit mit Hartmut Beug.
Diese äußerst ertragreiche Zusammenarbeit wurde auch nach Ghysdaels Wechsel an das Pariser Curie-Institut fortgeführt. Ghysdaels laufende Forschung befasst sich mit der Aufschlüsselung krebsauslösender Signalübertragungswege, die bei der Entstehung von Leukämie eine Rolle spielen sowie mit der Rolle von Calcineurin und des NFAT-Faktors für die Herausbildung von Brustkrebs.

Marieke von Lindern

Marieke von Lindern

Marieke von Lindern promovierte 1992 am Institut für Zellbiologie und Genetik der Erasmus Universität in Rotterdam. Von 1992 bis 1995 arbeitete sie in Wien am Institut für molekulare Pathologie (IMP), wo sie sich - unter der fachlichen Anleitung von Hartmut Beug - auf Zellbiologie und Erythropoese spezialisiert hat. Nach ihrer Rückkehr in die Niederlande führte sie eine eigene Arbeitsgruppe im Institut für Hämatologie am Erasmus Medical Center (EMC) in Rotterdam. Dort forschte sie vor allem an den molekularen Mechanismen bei der Entstehung roter Blutkörperchen, nicht zuletzt in enger Kooperation mit Hartmut Beug, aus der schließlich zahlreiche gemeinsame Veröffentlichungen hervorgingen. 2010 wechselte sie zum Sanquin Forschungszentrum in Amsterdam, wo sie die Abteilung Hämatopoese zur Erforschung der Blutbildung leitet.